Es war einmal…

Es war einmal ein mächtiger König. Er lebte in einem weit entfernten Königreich namens Sommerwald. Dieses Königreich war riesengroß und doch begrenzt.

Im Norden grenzte das höhste Gebirge aller Zeiten. Die Gipfel der Berge schienen die Wolken zu berühren. Die Schneeschicht glitzerte in der Sonne und wirkte wie Puderzucker.

Im Süden grenzte ein wunderschönes, Türkis farbiges Meer. Es war so klar, dass es immer möglich gewesen ist den Grund zu sehen. Der Strand schien unendlich lang, der Sand war perfekt um Sandburgen zu bauen.

Im Osten zeigte sich ein dichter aber dennoch lichtdurchfluteter Wald. Die Bäume waren riesengroß und boten vielen Vögeln ein Zuhause. Auf dem Waldboden wachsen lila farbige Blumen, die ihren Duft im ganzen Königreich Versprühen.

Über die großen Wiesen im Westen des Königreiches galoppieren große Einhornherden. Sie leben friedlich miteinander waren aber den Menschen gegenüber eher zurückhaltend. In der Luft fliegen tausende Schmetterlinge, wenn es dunkel wird treffen sich hier die Glühwürmchen und Fledermäuse.

Der König war ein freundlicher Mann, er wollte für sein Volk immer das Beste. Er besuchte oft die Einhornwiese um dort nach magischen Kräutern zu suchen. Daraus stellte er Medizin für kranke Bewohner seines Königreiches her. Er suchte im Wald nach Ästen um daraus Pfeile zu schnitzen.

Er schmiedete die besten Schwerter um sein Königreich vor den großen Drachen zu beschützen. Denn hin und wieder wurde das Königreich von ihnen aufgesucht. Jedes Mal vernichteten sie ein Teil des Königreiches, sie verbreiteten Angst und Schrecken.sword-1750449_1920.jpg

Die Bewohner wusste, dass sie sich auf ihren König verlassen konnten und sorgten sich in friedlichen Zeiten kaum. Jeder ging seinem eigenem Tagewerk nach, versorgte sich selbst und seine Familie. Das Königreich war so groß. dass sich nicht alle unter einander kannten. Es kümmerte sie nicht, wenn es einem anderen Menschen nicht gut geht, wenn dieser am anderen Ende des Königreiches lebte. Der Zusammenhalt herschte innerhalb der Familien, aber weiter leider nicht.

Der König konnte dem kaum entgegen wirken. Er kümmerte sich um viele Dinge selbst, er wollte sein Volk immer beschützen und behüten. Niemand sollte ihnen etwas anhaben können. Tag und Nach überlegte er, wie er es noch besser machen könnte. Über sich selbst, dachte er hingegen nur selbst nach. Hatte er ein Problem, so ging er diesem lieber aus dem Weg oder saß es aus. Eigene Probleme, Gedanken zu sich selbst oder gar Hilfe von Anderen annehmen? Das mochte der König überhaupt nicht.

Der König sicherte alle Häuser seines Königreiches mit einem Drachenwarnsystem. Jeder Bewohner wurde so rechtzeitig vor einem Drachenangriff gewarnt und konnte flüchten.

In seinem Schloss hat er dies jedoch vergessen. So kam es. dass der König eines Morgens durch einen lauten Knall erwachte. 5 Drachen hatten sein Schloss angegriffen, das Dach zerstört und alles Gold mitgenommen. Durch einen runtergefallenden Ziegelstein vom Dach, hat sich der König am Rücken verletzt und war nicht in der Lage sich zu wehren oder zu flüchten.dragon-1976596_1920.jpg

Niemand hatte in dieser Nacht etwas von dem Drachenangriff mitbekommen. Der König lag auf dem Boden, im Schlafgemach seines Schlosses. Am Morgen, als die ersten Bewohner aus ihren Betten gestiegen sind und auf den Schlosshügel gesehen haben, sahen sie das Unglück.

Viele Untertanen liefen zum Schloss um nach zusehen, wie es um den König steht. Sie halfen ihm beim aufstehen, bauten eine Tragen und schafften ihn in ein Wohnhaus. Der König wehrte sich und wollte allein laufen, aber es funktionierte nicht.

Die Bewohner wussten, dass ihr König wichtige Medizin brauchte, aber Niemand war sich sicher, wie diese hergestellt wird. Alle Bewohner von Sommerwald setzen sich zusammen, zum aller ersten Mal. Sie berieten sich, welche magischen Kräuter sie bräuchten um ihren König zu helfen.

Noch am gleichen Tag zogen die Ersten los um Kräuter zu sammeln. Andere liefen in den Wald um Material zum Wiederaufbau des Schlosses zu holen. Wieder Andere sind in die Schmiede gegangen, haben sich gegenseitig erklärt, wie es möglich wäre das beste Schwert des Königreiches zu schmieden. Denn der nächste Drachenangriff muss vorbereitet werden, die Drachen sollen für alle Zeit vertrieben werden. Und alle wollen dabei helfen.

Nach dem sammeln der Kräuter braute das Volk die wichtige Medizin für ihren König. Auch war das Schloß nur kurze Zeit nach dem Angriff wieder aufgebaut und endlich auch mit einer Warnanlage versehen.

Der König erholte sich, die viele Hilfe war im nicht immer angenehm aber er sah wie die Bewohner seines Königreiches zusammengewachsen sind. Er sah, wieviel diese ganzen Menschen bewirken konnten. Sein Volk hat in kurzer Zeit viel mehr erreicht, als er es allein geschafft hätte.

Der nächste Drachenangriff ließ nicht lange auf sich warten, alle Drachenwarnanlagen schrillten los. Alle Bewohner erwachten, sahen aus dem Fenster und stellten fest, das erneut fünf Drachen das Schloss umzingelten.

Aber bevor es zur erneuten Tragödie kommen konnte, liefen alle Bewohner Richtung Schloss. Jeder von ihnen hatte mittlerweile ein eigenes, mächtiges Schwert geschmiedet. Untereinander haben sie es sich gezeigt. Alle Menschen des Königreiches versammelten sich auf dem Schlossplatz, hebten ihre Schwerter in die Luft und riefen, dass die Drachen verschwinden sollen.

Und der König? Der König stand am Burggraben,noch war nicht bei all seinen Kräften. Es wurde ihm bewusst, dass sein ganzes Volk sich für ihn eingesetzt hatte, nur um ihn zu beschützen, ihn zu unterstützen ganz bald wieder bei voller Kraft zu sein und vor allem aber zeigten sie ihm, dass sie alle an ihn denken.

Die Drachen bekamen es mit der Furcht zu tun, breiteten ihre Flügel aus und verschwanden hinter den Bergen. Seit diesem Tag wurde nie wieder ein Drache im Sommerwald gesehen.

Fortan feierte das Königreich einmal im Jahr den „Welt-Drachen-Tag“, der König und sein Volk riefen sich dadurch immer wieder in Erinnerung, dass es diese Drachen noch immer gibt, auch wenn sie gerade nicht sichtbar sind. Die Bewohner erinnerten sich daran,wie wichtig es ist Solidarität zu zeigen, ein Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln, auch für Menschen, die man eigentlich gar nicht kennt.

Solidarität hilft und kann heilen.

Zusammen ist man weniger alleind9016d115121e00ef2ffff2fcba0459b_IMG_20130516_114518.jpg

Ihr Lieben, morgen ist der World Blood Cancer Day. Ein Tag, der uns allen in Erinnerungen rufen sollte, dass wir solidarisch sein müssen. Solidarisch mit den vielen Helden, den Königen; den Blutkrebspatienten. Krebs hat viele Gesichter. Krebs kann jeden treffen. Schaut nicht weg, macht aufmerksam. Unterstützt die Spenderdatein, wie zum Beispiel die DKMS, helft Patienten, zeigt ihnen dass sie nicht alleine sind.

Ihr wisst nicht, wie ihr helfen könnt? Informiert Euch auf Ehrenamtsseiten im Internet, informiert Euch bei der DKMS, schreibt Briefe in Kliniken, näht oder häkelt Mützen, teilt diesen Tag auf Facebook, Instagram; meinetwegen auch via Postkarte.

Krebs ist ein A++hole, es zerreißt Familien, nimmt Kindern ihre Eltern weg. Krebs raubt Eltern ihre Kinder. Krebs nimmt gute Freunde mit sich.

Auch wenn es nicht einfach ist, verschließt eure Augen nicht. Stellt euch den Drachen, helft einem König. Es gibt ganz viele tapfere Könige, die sich allein fühlen. Lasst das nicht zu und helft Ihnen.

Ich danke EuchP1100933 (2)

 

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