Unser Ostseetrip

Heute gibt es die versprochenen Bilder zu unserem Ostseetrip Nummer eins, denn schon am Montag geht es wieder los.

Ich bin übrigens auf Usedom geboren, war dann mit 16 aber ein gelangweilter Teenager, der das Abenteuer der Großstadt suchte. So kam es, dass ich als absolutes Kleinstadtkind mit 16 Jahren allein nach Berlin gezogen bin. Ich bereue es nicht, vermisse aber oft die salzige Luft, die nach zu Hause schmeckt.P1110270

Losgefahren sind wir am Montag. Wir bezogen unser kleines Hotelzimmer und waren froh endlich angekommen zu sein. Die Heldenkinder waren sehr aufgedreht auch wenn sie die weite der Ostsee bereits kannten.

Am Abend waren wir bereits das erste Mal am Meer uns sagten den Kindern, dass sie bitte nur mit den Füßen ins Wasser sollten…es war kalt, unser Held du ich bibberten am Strand. Und dennoch…ihr könnt Euch bestimmt vorstellen, wie gut das „nur mit den Füßen ins Wasser“ gekappt hat, richtig….gar nicht. Die Zwei Minihelden waren samt ihrer Klamotten schon bald ganz nass.P1110214

An den Folgetagen waren wir täglich am Strand, mal länger, mal kürzer. Der Wetterbericht hat uns nichts Gutes versprochen. Allerdings scheinen wir die Sonne mitgebracht zu haben, geregnet hat es nämlich erst bei unserer Abreise. Wir haben soviel Zeit am Strand verbracht, es war so schön. Besonders der kleine Batman rannte fast ununterbrochen am Strand entlang, genoss den Sand zwischen seinen Zehen.P1110348

Unsere Kinder sind Stadtkinder, die eine große Liebe zur Natur besitzen.

P1110371Daher war auch unser Waldtag etwas ganz besonders. Die Zwei stürmten kleine Schluchten hinunter, nur um sie danach immer wieder hinauf zu klettern. Sie ließen sich ins Moos fallen und suchten Fuchsbauten.P1110395

Ein großes Highlight war unsere Kutschfahrt. Standesgemäß durften die Heldenkinder vorn sitzen und den Kutscher ganz viele Löcher in den Bauch fragen.P1110666

Es war wirklich wunderschön, aber auch wirklich, wirklich anstrengend. Um realitätsnah zu bleiben muss ich Euch auch erzählen, dass unser Held und ich mehrfach an unsere Grenzen gelangt sind. Besonders der kleine Batman ist mehrfach am Tag so wütend geworden, dass ix mehr ging. Er schrie oder verweigerte sich. So wirklich auf unsere Worte hören wollte er selten. Der Miniheld war oft sehr überdreht.P1110426

Zu viele neue Eindrücke überfordern ihn manchmal. Trotzdem ist es uns nicht leicht gefallen am Freitag wieder nach Hause zu fahren.P1110212

Gewohnt haben wir übrigens i einem kleinem Hotel; „Villa Ingeborg“. Alle Hotels dort haben, meistens weibliche, ältere Vornamen. ES war ganz schön, nicht in einer dieser Bettenburgen zu wohnen. Das Personal dort war trotz eines nicht immer gut gelaunten Batmans stets freundlich und gelassen. Ich kenne da auch anderes… Die Lage war perfekt, 5 Minuten bis zum Strand, ein Traum.P1110239

Tausend Dank an Patricia von „Moms Blog“ , Vielen Dank an Peggy und den Inhaber des Hotels. Wir wurden eingeladen, Peggy hat uns dies quasi zur Hochzeit geschenkt. Patricia hat für uns eine Crowdfounding- Aktion gestartet, die unsere Urlaubskasse deutlich aufgebessert hat. Einiges ist übrig geblieben, daher ist unsere Ostseetour Nummer Zwei auf einen Campingplatz ab Montag überhaupt möglich! Danke auch an die weltbesten Nachbarn, die uns zu unserer Hochzeit ebenfalls etwas zur Urlaubskasse beigesteuert haben und an den Trauzeugen des Helden für die Karten der Therme.

Besonders lecker waren wir auch essen. Ganz ehrlich, eines der besten Restaurants in denen ich bisher gewesen bin. Nur habe ich irgendwie den Namen vergessen. Falls ihr also Jemand mitliest, der uns kennt und das wissen könnte…P1110278

Bevor nun spitze Zungen kommen….Wir haben um nichts gebeten und lange, wirklich lange überlegt ob wir diese Dinge annehmen sollten… Irgendwann haben wir unseren stolz vergessen, denn Zeit verbringen wollten wir. Und wenn das sogar an der Ostsee möglich sein kann? Why not?

Wir sind zu tiefst dankbar und gerührt für diese Unterstützungen! P1110261

Es war toll, es gab salzige Luft, das rauschen der Wellen und ganz viel Familienzeit! Uns komnt es inzwischen nur noch darauf an. Raus aus dem Alltag, Kopf abschallten du uns darüber freuen, dass wir zu viert noch diese Dinge erleben dürfen.

Danke!

 

 

Ein Gedanke zu „Unser Ostseetrip

  1. Hallo,
    vielleicht könntest Du Dir Gedanken machen, über den Sinn und Zweck eines Geschenk. Ganz besonders an Euch.
    Welche Art der seelisch, emotionalen Bewegung ist bei dem Gönner, in Gang gekommen? Jeder, der Deine Beiträge liest, geht von einer Ehrlichkeit aus. Also einer Wahrheit, die niemand selbst erleben möchte.
    Die Menschen begreifen Deine strukturelle Bewältigung Deines Alltags. Es geht um Dich, die, die eine Situation meistert, wie lange, weißt nicht einmal Du. Du bist der Motor (der geölt, gepflegt werden muss), um -Allem – gerecht werden zu können.
    Du musst leben und zwar gesund, stark, kreativ, leistungsfähig, ruhig, besonnen, liebevoll, verständnisvoll. Du wirst gebraucht (verbraucht).
    …..Stolz…… Dein Stolz wird nicht verletzt. Du gibst etwas zurück. Du gleichst die Geschenke wieder aus, indem Du über das Leben mit einem Menschen, der eine „todbringende“ Krankheit hat, schreibst. Kläre die Menschen auf, immer wieder. Nimm ihnen die Angst, den Zweifel, ihre Unwissenheit.
    Lebe, liebe im Heute und Morgen. Tue was Du musst, nur Du trägst die Verantwortung für Dein Handeln und Deinem Unterlassen.
    Meine guten Wünsche sind bei Dir.
    Hilde

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