„Rock den Himmel mein Held“ ; Buch – Projekt- Update

Ich kann es ja immer noch nicht so recht glauben, unser Buch steht schon bald in den Startlöchern.

Letzte Woche habe ich mit der Lektorin telefoniert. Zuvor schickte sie mir das überarbeitete Manuskript zu. Abgesehen von der Rechtschreibgeschichte guckte sie auch, ob die Zeitformen alle identisch sind und ob alle Personen ausreichend verfremdet sind. Persönlichkeitsrechte und so. Letzteres passte soweit, Namen nenne ich außer unseren sowieso keine und ich habe versucht, niemanden so genau zu beschreiben, dass er sich wiedererkennen könnte. Allerdings gibt es Ausnahmen, diese Personen wissen Bescheid und haben mir grünes Licht gegeben.

Ich hatte etwas Bedenken und schon fast ein wenig Angst vor dem bearbeiteten Text. Ich wusste nicht, was mich da erwarten wird. Außerdem ist es nun so, dass völlig fremde Menschen, die zuvor auch den Blog gar nicht kannten, meine Worte lesen. Das ist zum einen manchmal recht chaotisch und zum anderen war ich unsicher, ob meine Worte auch ankommen und berühren. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie nervös mein Finger zuckte und wie schnell mein Herz schlug, als ich das Manuskript als Leseprobe zum Verlag schickte. Unglaublich war das. Größenwahnsinnig irgendwie.img_20181110_1514406003053916931245429.jpg

Zurück zum Lektorat. Ich habe den Text binnen zwei Tagen gelesen. Ich kannte ihn ja, es war ja meiner. Zur Sicherheit aber las ich ihn und beantwortete einige Fragen zum Verständnis.

Dann telefonierten wir. Da war sie wieder, die Nervosität. Jedes Mal, wenn ich aufgrund des Buches telefoniere oder eine E-Mail schreibe, denke ich mir: „Das kann alles nicht wahr sein“. Sehr, sehr strange.

Das Telefonat war wirklich nett und recht vertraut, obwohl wir uns gar nicht kannten. Also ich kenne die Lektorin nicht. Sie hat mein Buch (MEIN Buch) gelesen und kennt mich jetzt irgendwie, sie weiß wie ich Simon kennenlernte, seinen Spitznamen und wann er Geburtstag hat. Sie kennt einige Familienerlebnisse, unsere Hochs und Tiefs. Sie kennt mich, zumindest ein wenig. Das war merkwürdig, schaffte aber gleichzeitig eine nette Atmosphäre. Außerdem sprach sie einige Worte über mein Buch, ein Feedback von jemandem, der weder mich noch unsere Geschichte zuvor kannte.img_20181021_144423580210545053958528.jpg

Das Buch wird von einer weiteren Person Korrektur gelesen, bevor Anfang Dezember der „Druckplan“ los geht. Die Auflagenstärke ist noch nicht ganz klar, das hängt davon ab, wie hoch die Anfragen der großen Buchhändler sein werden (Hugendubel, Thalia, Amazon usw.). Da ich Anfängerin, also Debütautorin bin, rechne ich mit einer Größenordnung von 3000-4000. Aber das ist nur mein Tipp, wissen tu ich es derzeitig nicht. Veröffentlicht wird es am 7.2.2019. Es ist schon etwas seltsam, unser Buch bereits im Onlinehandel zum Vorbestellen zu sehen – neben Amazon ist es nun auch bei Hugendubel verfügbar.

Eine kleine Magdeburger Zeitung hat auch schon berichtet.

Das ist alles sehr aufregend. Das ist alles total surreal. Ich hab doch keine Ahnung von all dem.

Etwa drei Wochen vor der Bucherscheinung soll das „Marketing“ losgehen, also vermutlich Mitte Januar. Ich bin dann darauf angewiesen, dass die Presse auch Interesse daran hat. Mit dem Verlag habe ich bereits besprochen, was für mich vorstellbar wäre und was besser nicht. Aber im Grunde sagen die jeweiligen Medien, ob sie berichten möchten oder eben nicht. In diesem Kontext gibt es auch eine Pressemappe. Darin werden das Buch und ich kurz vorgestellt. Vor wenigen Tagen habe ich Interview Fragen dazu beantwortet.img_20181021_1403082834224846801538925.jpg

Das ist alles surreal.

Und nun zu Euch. Glaubt ihr, dass dieses Projekt tatsächlich klappen kann? Dass es Menschen gibt, die dieses Buch auch lesen wollen, wenn sie unseren Blog noch nicht kennen? Will so etwas überhaupt jemand lesen? Im Ernst, ich habe wirklich keine Vorstellung davon.img_20181021_1331336831674191801377760.jpg

Dieser Post enthält zwei Affiliatelinks in eigener Sache. Die dürfen gern bejubelt werden. Ich habe sie Euch mit einem * gekennzeichnet.

8 Gedanken zu „„Rock den Himmel mein Held“ ; Buch – Projekt- Update

  1. Ich bin ganz fest davon überzeugt das auch Menschen die diesen Blog nicht kennen dein Buch kaufen werden❗Schon der Titel und das was dein Buch sagen will wird viele Menschen neugierig machen🎈Und ich denke auch das weitaus mehr Menschen schon von dir und eurer Geschichte gehört haben als du denkst🤷‍♀️…Ich persönlich freue mich riesig auf das Buch❤❤❤

  2. Auf jeden Fall wird, euer Buch gekauft , du schreibst so toll und so emotional . Ich habe es bestellt und freue mich dsraif es zu lesen . Ich hane auch meinen Bekannten von dem Buch erzählt , die deinen Blog nicht kennen und haben es vorbestellt . Mach dich nicht verrückt , das klappt bestimmt . Sei stolz auf dich , das du ein Buch veröffentlichst, das hast du dir verdient .

  3. Glaube mir, das Buch wird gekauft. Ich weiß noch, wie ich verzweifelt nach so einem Buch gesucht habe und Deinen Blog fand. Ich wollte wissen, wie andere Menschen so eine Situation bewältigen, die wir ja beide fast parallel erlebt haben. Es gibt viele, denen Dein Bericht Trost geben wird. Sie merken, sie sind nicht allein, da gibt’s noch andere, die das erlebt haben. Und das tröstet irgendwie. Ganz liebe Grüße, Sabine PS, Du kannst übrigens auch gut schreiben, sehr authentisch und nicht melodramatisch!

  4. Liebe Ines,
    es freut mich sehr. Meinen persönlichen Glückwunsch. Gut das man Freunde hat, Menschen die sich nicht in den Vordergrund drängen und hilfreich zur Seite stehen. Das ist etwas worauf nicht jeder bauen kann und doch sind Ängste und Aufregungen mit so einem Wagnis verbunden. Weil man nicht sicher ist. Sicher, ob das was man schreibt gelesen werden will. Sicher, ob die Worte, das Thema genau den Kern der innersten Frage des Gegenüber (dem Leser) trifft.
    Ein Buch ist mit Kosten verbunden und es muss sich erwirtschaften, gut verkaufen. Dazu gehört Werbung. Die unerlässlich ist. Öffentlichkeitarbeit, nenne ich es einmal. Das Buch muss vorgestellt werden, Es bedarf Lesungen, wenn es von einem größeren Verlag angenommen wird, wird dieser die Dinge regeln. Oftmals muss man es selbst organisieren. Dein Buch ist eine Ware, ein Angebot.
    Ein größerer Abnehmer könnte die DKMS sein. Nicht nur als Spende für diese Organisation, sondern auch für Dich

    Du hast etwas übermenschliches in einer Zeit geleistet, oder besser, Du hast Dir etwas von der Seele geschrieben und genau das sind die Worte die Menschen miteinander verbindet. Du zeigst Deinen / Euren Kampf auf. Die Hoffnung und den Glauben. Du zeigst einen Weg, der gegangen und der begehbar ist. Dieser Hoffnung trägt. Sie hat Dich getragen, die daraus entstehenden Aktivitäten hat Euch zum Kämpfer gemacht. Es gab nicht den Modus alles stillschweigen anzunehmen, sondern ebenso andere Mitmenschen aufzufordern etwas zu tun, da jeder betroffen werden kann. Ein Spender sollte gefunden werden.
    Das Leben ist unberechenbar und doch, egal wie unterschiedlich unsere Lebenswege und Erwartungen sind, sind und werden wir aufgefordert, etwas zu tun. Aufstehen und handeln, nichts unversucht lassen. Aufklären und ermutigen ein soziale Empfinden zu wecken das sind Lebensziele die positiv vermittelt wurden.

    Ich danke Dir für Deine Arbeit

    Hilde

  5. Hallo liebe Ines ich bin mir ganz ganz sicher das sehr viele eure Geschichte lesen werden zusätzlich zu denen die sie jetzt schon lange verfolgen. Aber mit einem kann ich dir vielleicht etwas Mut machen wenn ich eure Geschichte nicht kennen würde und laufe durch die Buchhandlung und sehe es dort liegen dann wäre ich schon auf Grund den Klappentextes und Titel angefixt es zu kaufen. Ich wünsche euch alles Glück der Welt du rockst das ❤

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