Von zu schlauen Hunden, Elektrohäusern und Fladenbrot; unser Wochenende

Unser Freitag startete recht chaotisch. Ich schlafe nach wie vor auf dem Sofa, gegen 7 Uhr kuschelte sich der kleine Batman dazu. Da ich unsere Hunde kenne, machte ich den „Hundeschutzzaun“ vor das Sofa. Eigentlich wissen sie, dass sie dort nicht drauf dürfen, aber naja…. Wenig später gesellte sich die Einhornbändigerin dazu. Während wir dort noch kuschelig unter der Decke gelegen haben, quietschte auf der anderen Seite des Zauns unsere Bulldogge. Toffee hüpfte auch, allerdings reichte es nicht, um das Hindernis zu überwinden. Vom Vortag stand noch ein kleiner Hocker im Wohnzimmer und nun, ohne Witz und ganz im Ernst… Die Bulldogge schob mit seinem großen Kopf diesen Hocker zum Zaun, benutze ihn als Sprungbrett bzw. Leiter. Schwupps stand der Hund neben uns auf dem Sofa und versuchte gleich alle abzuschlecken. Die Kinder fanden es großartig, ich weniger.

In der nächsten Sekunde drückte Apple Jack, Hund Nummer zwei, den Zaun von außen mit der Nase auf. bzw. hebelte sie den Zaun aus dem Verschluss. Damit saßen/ lagen wir alle auf dem Sofa. Das machen unsere Vierbeiner tatsächlich nur, wenn wir alle darauf sitzen. Sonst gehen sie nicht auf unser Sofa. Nun wars auch egal.

Wenig später gab es Frühstück.

Danach ist dem kleinen Batman wieder eingefallen, dass er noch ein unfertiges Elektrohaus im Kinderzimmer zu stehen hat. Zu dritt bastelten wir es zu Ende. Und es funktioniert tatsächlich auch. Ich hatte das vor einer Ewigkeit im Internetsale gekauft, nachdem die Einhornbändigerin in der Schule, im Zuge eines Projektes selbst eines gebaut hatte. Ich finde das total spannend, erste Abläufe zu elektrischen Kreisläufen werden gut erklärt und sichtbar. Tolles Ding!

Zwischendurch ging es noch zum Einkaufen. Das Sprudelwasser für die Heldentochter kam auch noch dazu. Lastenrad sei Dank, ging das recht problemlos. Nur der Rückweg ist immer etwas anstrengend, bergauf mit vollem Korb bei Nieselwetter. Aber ich will nicht jammern, schleppen wäre blöder.

Am Nachmittag spielten wir einige Runden mit verschiedenen Spielen der der Kinder. Schnappt Hubi, Wer ist es

und so ein seltsames Glibber Hand Spiel.

Später bauten die Heldenkinder den ersten Schneemann für dieses Jahr. Die wenigen Millimeter reichten immerhin für ein kleines Schneemännchen.

Es wurde langsam Zeit, das Abendbrot vorzubereiten. Die Minihelden wollten unbedingt wieder gefülltes Fladenbrot essen. Das ist ähnlich wie Döner, nur selbstgemacht. Zusammen haben wir das Fladenbrot gebacken. Anstatt einem großen, vier kleine. Die lassen sich perfekt einfrieren.

Zum Füllen gab es Gemüse, Kräuterjoghurt und ein bissel Hühnchenfleisch für den Batman. Das Rezept für die Brote verbloggt die Einhornbändigerin noch, eventuell zu morgen.

Der nächste Morgen startete nicht mit Hunden auf dem Sofa, obwohl wieder beide Kinder zu mir auf das Sofa gekommen sind.

Wir frühstückten gemeinsam. Es gab ein paar Fladenbrotreste von gestern. Danach musste die Einhornbändigerin etwas Mathe lernen. Montag geht die Schule wieder los und eine Mathearbeit wird auch bald geschrieben.

Der kleine Batman fand es unfair, dass er nicht lernen musste. Er schrieb dann einfach ein paar Buchstaben ab. Dann wars okay.

Später langweilten sich die Kinder. Auch das draußen Spielen änderte daran nichts. Es gab ein Dauer-Angezicke und Gekreische. Es gibt so Tage, naja Ihr kennt das. Allerdings gehöre ich auch zu dieser Art Mutter, die ihre Kinder nicht rund um die Uhr bespaßt. Sie mussten sich also langweilen, damit ich endlich Zeit dazu hatte mich um liegengebliebene Dinge zu kümmern. Wäscheberge, Badezimmer und diverse Klassenfahrt- und Gruppenfahrtrechnungen warteten darauf, bearbeitet zu werden. Die Haarbälle, die hier durch das Wohnzimmer fegten, schrien mich auch an und zeigten auf den Staubsauger.

Am Nachmittag wollten wir Waffeln backen. Unsere Lieblingswaffeln, allerdings fehlten einige Zutaten. Also experimentierten wir etwas. Geworden sind es Zimt-Haselnusswaffeln ohne Butter und „Milch mit Kuh“. Zuckerfrei sowieso. Superfluffig und den Geschmackstest haben sie auch bestanden.

Gegen 17 Uhr ist die Einhornbändigerin für das Restwochenende von Papa 1 abgeholt worden. Der kleine Batman und ich sind dann in unseren „Sportraum“ gegangen. Er baute seine Höhle weiter, ich versuchte meine labbrigen Arme in Form zu bringen.

Zum Abendbrot gab es wunschgemäß Kartoffeln mit Bratwürstchen und Erbsen für den Minihelden

und Salat mit Falafel für mich.

Unser Sonntag war dann recht gammelig. Der kleine Batman hielt nichts davon, seinen Pyjama gegen Alltagsklamotten zu tauschen. Also blieb er, wie er war. Statt sich umzuziehen, malte er ein Bild und fragte mich, warum der Weihnachtsmann eigentlich keinen Luftballon mitgebracht hatte, der uns zu Besuch in den Himmel bringen kann. Ja, warum eigentlich nicht?

Da wir keinen Ballon gefunden haben, der groß genug für uns war, schickten wir einen kleinen samt Brief in den Himmel. Leo sagte, dass es nur für uns jetzt doof ist, Papa ginge es bestimmt im Himmel besser als die letzte Zeit im Krankenhaus.

Damit der dicke Klos im Hals wieder verschwinden konnte, bauten wir etwas Lego. Ein kleine Stadt, mit Hochhäusern und Straßen. Selbstverständlich auf unserem Esstisch. Notiz an mich: Beim nächsten Mal woanders bauen. Denn jetzt ist alles belegt und der Tisch nicht nutzbar.

Am späten Nachmittag spielten wir das All Time Favorite Spiel: Superheldenuno und

Rapido. Kennt ihr das? Eigentlich ist es für Kinder ab 3 Jahren. Da es aber in zwei Schwierigkeitsstufen spielbar ist, findet es auch der kleine Batman noch nicht langweilig. Und ganz nebenbei werden Konzentration und die Hand-Auge-Koordination geübt. Sehr gut. Wir haben inzwischen eigene Spielregeln entwickelt.

Zum Abendbrot gab es Gemüse-Tofu-alles- was- weg-muss-Pfanne mit Reis.

Nachdem der kleine Batman ins Bett gegangen war, bereitete ich die ersten Frühstücks- und Vesperdose seit knapp drei Wochen vor. Das war fast schon ungewohnt.

Kommt gut in die neue Woche Ihr Lieben. Macht es Euch fein.

Dieser Post enthält Affiliatelinks. Ich habe sie Euch mit einem * gekennzeichnet.

3 Gedanken zu „Von zu schlauen Hunden, Elektrohäusern und Fladenbrot; unser Wochenende

  1. Um uns das Sprudelwasserschleppen zu erleichtern haben wir einen Sodastream angeschafft…vielleicht wäre das was für euch

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.