Von Murphys Law, einem Lagerfeuer und Vorsicht; unser Wochenende

Dieses Wochenende war irgendwie, ähm…seltsam. Ich habe mich ständig irgendwo gestoßen oder es ist etwas kaputt gegangen. Aber von Vorn.

Am Freitag sind der kleine Batman und ich zum einkaufen gefahren, Lastenrad sei Dank. Wir hatten nicht mehr viel zu Hause und wollten am Abend „angrillen“

Am späten Nachmittag/frühen Abend kamen uns die beiden besten Freunde von Leo samt Mama besuchen. Die Jungs spielten mal drin und mal draußen. Die Hunde standen auch kurz auf der Straße, weil selbstverständlich alle Türen offen geblieben sind.

Kurz bevor wir den Grill angemacht hatten, stolperte ich noch in den Garten einer Nachbarin um einige Astabschnitte zu holen, die wir für das spätere Lagerfeuer gebrauchen könnten. Ich war mir unsicher wie weit ich mit unserem Holz komme. Nachdem wir alles rüber getragen hatten, suchte ich unsere Säge um die Äste Feuerschalentauglich zu zerkleinern. Während ich Leo noch sagte, dass er bitte aufpassen soll wenn ich mit dieser Säge hantiere, passierte das was passieren musste. Ich sägte nicht ins Holz, sondern in meinen Daumen. Da es etwas klaffte, erspare ich Euch die Einzelheiten. Ich überlegte kurz nen Arzt aufzusuchen, entschied mich dann aber für drei übereinander geklebte Pflaster. Druckverband und so.

Nachdem ich mich heimlich verarztet hatte, sägte ich weiter. Etwa 10 Minuten später traf ich dann nen anderen Finger, aber nur ein bissel.

Das Grillen war gleichzeitig unser Abendessen, es gabt Bratwürstchen, Veggie Burger, Veggie Nuggets und Ofengemüse.

Zwischendurch bereitete ich das Lagerfeuer vor. Inzwischen bin ich recht geübt und es brannte relativ schnell. (Der Wasserschlauch in Reichweite)

Zum Nachtisch gab es Marshmallows ala Lagerfeuer.

Irgendwann, spät Abends viel der kleine Heldensohn ins Bett.

Samstagmorgen frühstückten wir mehr so nebenbei. Ich brachte unsere eingeräucherten Klamotten vom Vortag in die Waschmaschine und wartete darauf, dass Emma von der Bayernoma wiederkommt. Das tat sie dann schließlich auch, die Freude war riesig.

Allerdings ging sie schon wenige Stunden später wieder los. Geburtstagseinladung. Ich habe irgendwie das Gefühl dass ich die Einhornbändigerin weniger sehe, desto älter sie wird. Zwischendurch gab es noch einen Snackteller. Bevor ihr fragt, die Teller sind diese hier. ( Amazon Affiliate) Sie leisten uns schon lange gute Dienste.

Am Nachmittag ging ich in den nassen Garten um ein Spielzeug reinzuholen, was da eigentlich nichts zu suchen hat. ich lief Barfuß. blöde Idee. Von weitem hörte ich etwas summen, dann tat mein Fuß weh. Ich tippe auf eine Biene, die mich da in den Knöchel gestochen hat. Ich habe eine Wespenallergie, auf Bienen reagiere ich auch aber Gott sei Dank weniger schlimm. Der Knöchel wurde trotzdem binnen weniger Sekunden dick und ich machte mich auf die Suche nach meinen Notfallmedikament. Das sind Tropfen und eine Spritze. Die Spritze brauche ich aber eigentlich bei Bienen nicht. Kurz nachdem ich diese Tropfen drin hatte, rief ich eine Freundin an und setzt sie in Rufbereitschaft, falls ich doch noch zum Arzt muss weil meine Luft knapp wird.

Tat es aber nicht, alles gut. Nur der Knöchel war dick, heiß und tat weh. Richtig weh. Ich suchte nach einem Kühlpack, das ganz unten im Kühlschrank lag. Als ich aus der Hocke wieder hoch kam, habe ich meinen Kopf an einer Schranktürecke gestoßen, natürlich!

Ich beschloss daraufhin einfach nix mehr zu machen. Kopfweh, Knöchelweh und überhaupt. Humpeln ist doof. Der kleine Heldensohn durfte an diesem Tag jede Menge Medien genießen. Ich hatte ein schlechtes Gewissen, aber dann war das einfach mal so.

Am Abend kam die Einhornbändigerin k.o und satt von der Party zurück, vielen Dank an die Mama fürs Bringen! Leo hatte zwischendurch auch schon Nudeln gegessen. Die Nudeln kochte ich in einem Topf, dessen einer Henkel beim Wasser abgießen abgebrochen ist. Immerhin wurde Niemand verletzt.

Nebenbei habe ich zwei Minifladenbrote gebacken, das müsste reichen weil wir ab Mittwoch unterwegs sein werden.

Zusammen setzten wir drei uns auf das Sofa. Mit Pyjama und Knabberteller. Wir machten unseren Samstäglichen „Kinoabend“ und haben uns Gnomio und Julia angesehen.

Ich war selten an einem Tag so froh, diesen überlebt zu haben.

Der nächste Morgen startete mit einem immer noch dicken und roten Knöchel. Ich vermute ja, dass sich da eventuell etwas entzündet hat. nunja. Zwei Coolpacks später bereitete ich das Frühstück vor.

Den Sonntag verbrachte ich humpelnd und putzend. Das Bad, ihr wisst schon. Die tollste Beschäftigung überhaupt. Die Einhornbändigerin packte ihre Schulsachen zusammen und wartete auf ihre Freundin, die sich angekündigt hatte.

Der kleine Batman und ich bauten im Wohnzimmer eine Autorampe aus alten Laminatplatten.

Besagte Freundin hat allerdings panische Angst vor Hunden, der Nachmittag gestaltete sich dementsprechend manchmal etwas schwierig. Am Ende spielten alle Kinder draußen. Während ich das dröflzigste Coolpack in meine Socke stopfte um mich danach dem Fußboden im Wohnzimmer zu widmen, gab es kurze Unstimmigkeiten welches Kind wie weit weg gehen darf.

Am frühen Abend musste die Freundin der Heldentochter wieder nach Hause. Die Minihelden gingen nacheinander in die Badewanne und beschallten sich dazu mit Musik, wahlweise den Soundtrack zu Lady Bug oder Bravo Hits die ich weiß nicht wievielte.

Zum Abendessen gab es Vegetarische Schnitzel mit Kartoffeln/Süsskartoffeln und geplant Rosmaringemüse . Das aber brannte an, daher gab es TK Gemüse, was der Kühlschrank so hergab.

Wenig später waren die Heldenkinder bereits in ihren Betten und ich bereitete die Frühstücksbüchse für Emma vor. Am Montag geht die Schule wieder los, die Kita von Leo hat noch geschlossen.

Ihr Lieben ich bin müde.

2 Gedanken zu „Von Murphys Law, einem Lagerfeuer und Vorsicht; unser Wochenende

  1. Uupps, ich dachte, nur mir würde ständig so etwas passieren. Abgesehen von deinen Heldenkindern, sehe ich eine absolute Heldenmama!❤️

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