Von verstreuten Chips im Zauberwald, einem Date und seltsamer Stimmung; unser Wochenende

Das Wochenende stand an, und dieses Mal sogar mit zwei etwas freien Abenden für mich. Bevor es aber soweit war, stand unser Wocheneinkauf an. Ich hatte Lust auf viel Grünzeug. bunt sollte es sein, wenn es schon das Wetter nicht immer ist.

Am Freitagnachmittag holte Papa 1 die Einhornbändigerin zum geliebten Umgangswochenende ab. Ich bin immer sehr dankbar, dass Papa 1 und ich ein recht freundschaftliches Verhältnis zueinander haben. Außerdem liebt unsere Tochter diese Tage sehr, da sie die Aufmerksamkeit nicht mit ihrem Bruder teilen muss. Papa 1 unternimmt auch jedes Mal tolle Ausflüge mit der Heldentochter.

Ebenfalls am Nachmittag kam die Ostseeoma nach einem Termin in der Hauptstadt vorbei. Zusammen holten wir den kleinen Batman von der Kita ab und besuchten den Eisdealer unseres Vertrauens. Oma sei Dank gab es sogar zwei Kugeln.

Wenn meine Mutter ihre Termine in Berlin hat, schläft sie normalerweise in der Folgenacht bei uns. In der letzten Zeit nutze ich diese Abende, um etwas für mich zu tun, weg zu gehen, um mich zu verabreden.

Zunächst aber kochte ich das Abendessen: Kartoffelsuppe für den kleinen Batman und meine Mama. Ofengemüse mit veganem „was auch immer aber lecker“ für mich.

Nachdem wir noch einen kurzen Filmeabend gemacht hatten, brauchte ich den Minihelden ins Bett, machte mich kurz fertig und wurde dann von einer guten Freundin abgeholt. Während meine Mama auf Leo aufpasste, sind besagte Freundin und ich in eine kleine Cocktailbar gefahren. Ich wusste gar nicht dass es in unserer Gegend die Möglichkeit gibt, alkoholfrei zu trinken. Aufgrund meiner Medikamente ist alles mit Prozenten für mich nämlich nicht ratsam.

Der Abend dauerte länger als gedacht. Auch bei ihr passte die Mutter auf das Kind auf. Und eigentlich wollten wir beide daher nicht allzu spät zuhause sein. Naja, wie das immer so ist. Ihr kennt das. Es wurde natürlich trotzdem spät.

Am Samstagmorgen war ich dementsprechend müde. Der kleine Batman und ich schliefen in der Nacht zusammen auf dem Sofa. Mein Rücken fühlte sich dementsprechend an. Danke Mama für dieses fantastische Foto…

Meine Mutter und Leo frühstückten in Ruhe, während ich ohne ein „Mamaaaaaa komm mal schnell!“ Hall im Hintergrund duschen gehen konnte.

Am späten Nachmittag fuhren wir in den Zauberwald zu Simon. Eingepackt hatten wir Kartoffelchips, die mochte unser Held immer besonders gern.

Dort angekommen schickten wir einen Luftballongruß in den Himmel.

Der kleine Heldensohn rannte durch den Wald, schoss mit seinem Bogen

und verteilte ein paar Chipskrümel an der Stelle, an der Simons „Erinnerungskapsel“ (Urne) begraben ist. Fast ein Jahr liegt sie nun schon dort.

Der Zauberbaum bekommt langsam seine Kraft zurück. Die Blätter werden wieder grün und die Baumkrone so schön rund und mächtig wie an dem Tag, als wir uns für diesen Baum entschieden haben. Die Sonnenstrahlen drückten sich durch die Baumwipfel, ein leiser Wind brachte die Blätter zum rascheln. Es war wirklich, wirklich schön. Ich war an diesem Tag etwas wehmütig. Es fiel mir das erste Mal schwer, in den Zauberwald zu meinem Mann zu fahren. Genau sagen warum dem so war, kann ich nicht.

Kurz bevor wir gegangen sind, ließen wir noch unser Abschiedsgeschenk dort. Dieses Mal war es ein Glitzerstein.

Den Nachmittag verabschiedeten wir uns von der Ostseeoma und spielten noch etwas zu Hause. Gegen 17 Uhr wurde der Heldensohn von der Mutter seines besten Freundes abgeholt. Er hatte sich gewünscht, dort zu spielen und übernachten zu können. Bei Leos „Lieblings- Nicht- Mama“ und seinen besten Freunden sind die Regeln entspannter als bei uns, zumindest für ihn. Es gibt immer sein Lieblingsessen und das beste Spielzeug haben die sowieso.

Ich bekam an diesem Abend kurz Besuch. Eine Freundin kam vorbei und wir hatten ein paar lustige Stunden. Als sie gegangen war, wollte ich eigentlich noch weggehen, entschied mich aber dagegen, weil ich keine Lust mehr hatte.

Sonntagmorgen war ein Halbmarathonbesuch geplant. Nicht dass ich selbst laufen wollte. Ich wollte nur an der Strecke stehen und meinen Laufbuddy anfeuern. Kopfschmerzen und ein wenig Mimimimistimmung durchquerten diese Idee und ließen mich auf dem Sofa liegen. Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich solange und ohne Plan einfach rumgelegen habe. Nett war das schon irgendwie.

Am Nachmittag kehrte der kleine Batman zurück. Er erzählte mir aufgeregt, was er alles erlebt hatte und davon, welche Eisenbahn er sich nun am meisten wünscht. Wir kuschelten viel und redeten.

Gegen Abend setzte der kleine Batman das Badezimmer unter Wasser. Er saß in der Badewanne. Kurz nach dem verhassten Haarewaschen gab es Abendessen. Nudeln mit Karotten-Kokos-Orangensoße.

Nachdem Leo ins Bett gegangen war, bereitete ich die Frühstücks- und Vesperbüchse für Montag vor. Eingefrorenes Brot sei Dank, hatte ich noch alles zu Hause.

Ich hoffe, Ihr hattet ein schönes Wochenende Ihr Lieben und konntet die Sonne zwischen den Regenschauern genießen. Kommt gut in die neue Woche, bleibt gesund und vergesst das Eis mit bunten Streuseln nicht.

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