Von vielen Luftballons, einem Kinderfest und Besuch; unser langes Wochenende

Unglaublich aber wahr, die letzten Tage vergingen wahnsinnig schnell, auch wenn einige Stunden sich wie Kaugummi hingezogen haben. Diese Art von Kaugummi, die unter der Schuhsohle klebt und den man so schnell nicht los wird. Weil er so zäh und klebrig ist.

Aber fangen wir von vorne an. Donnerstag waren dank Feiertag alle zu Hause. Den Vormittag verbrachten wir mit Aufräumen und erneutem Ausmisten. Anfang Juli steht nämlich der nächste Flohmarkt für uns an. Fertig geworden sind wir noch nicht.

Gegen Mittag aber fühlte ich ein mir doch sehr bekanntes Pochen im Kopf. Es dauerte nicht lange, bis es sich an der gesamten Front verteilt hat, schlecht wurde mir selbstverständlich auch und jeder noch so kleiner Lichtstrahl machte es schlimmer. Hallo Migräne. Da ich mir nicht weiter zu helfen wusste, aber irgendwie den Tag überstehen musste, machte ich den Heldenkinder einen Film an und legte mich für diese Dauer auf das Sofa, dunkelte das Zimmer ab und hoffte auf ein Wunder.

Es wurde etwas besser, auch wenn ich mir deutlich mehr gewünscht hätte. Am Nachmittag kam uns eine Freundin samt Sohn besuchen. Die Kinder spielten und matschten im Garten.

Die ersten Erdbeeren konnten sie auch pflücken. Mein Kopfdruck wurde wieder schlimmer, mein Kreislauf naja, lasst uns nicht drüber reden. Ich versuchte irgendwie mit der Hilfe meiner Freundin diverse Luftballons zu befüllen, damit wir unserem Helden zum Vatertag viele bunte Grüße in den Himmel schicken konnten.

Etwas später verabschiedeten sich unsere Gäste und ich hoffte einfach nur darauf, dass dieser Tag bald vorbei sein wird. Vorher aber durften die Heldenkinder noch unter dem Rasensprenger hin und her hüpfen.

Zum Abendbrot gab es Nudeln mit irgendwas Pfanne.

Am Freitag war das Kopfweh wesentlich besser, wenn auch nicht weg. Eigentlich wollten wir zum Geo Chashing gehen. Ich aber vertraute meinem Kreislauf noch nicht so recht. Nach dem Frühstück war es dann recht entspannt und ich gestehe, dass die Minihelden trotz gutem Wetter ziemliche viele Medien an diesem Tag nutzen konnten. Mich hat die Migräneattacke dieses Mal wirklich aus den Schuhen gekippt. Am Nachmittag bastelten wir etwas, bauten Lego und der Run unter dem Rasensprenger durfte selbstverständlich auch nicht fehlen. Der Pool steht noch nicht, was daran liegt, dass der alte eine kleine Macke entwickelt hat und ich erst einen neuen besorgen muss. Naja, mal sehen.

Zum Abendbrot gab es für die Einhornbändigerin Chinapfanne mit Kurkuma und Thaicurry. Dafür ohne Glutamat. Immerhin. Der kleine Batman hat Nudeln „mit ohne alles“ gegessen und ich hielt mich an Gemüse.

Am Abend lief Tribute von Panem im Fernsehen und ich freute mich sehr darauf. Das ist mein absoluter Lieblingsfilm, obwohl ich inzwischen bereits mitsprechen kann.

Am Samstag morgen sind beide Kinder extra früh aufgewacht. Denn es war Kindertag. Kennt ihr das? Im Osten ist es üblich, das Kinder an diesem Tag ein kleines Geschenk bekommen. Eigentlich aber soll an diesem Tag auf die Kinderrechte aufmerksam gemacht werden. Hier ist dieser Tag ein großes Thema in der Schule und Kita. Und irgendwie kommt man kaum drum herum. Wie auch immer, die Minihelden freuten sich über ihre kleinen Präsente.

Gegen Mittag sind wir auf einem Kindertagsfest in der Nähe gewesen. Es war heiß. Es war voll. Es war schwül. Was hilft da besser, als ein Eis? Mit bunten Streuseln. Ihr kennt uns ja.

Danach ging es noch kurz einkaufen.

Zum Abendbrot gab es Nudeln mit Rucolapesto, Gemüse, Parmesan und Kidneybohnenbällchen.

Sonntagmorgen gab es ein kleines Frühstück. Es war bereits sehr warm und im Haus stand die Luft.

Gegen Mittag erwarteten wir Besuch von Freunden. Zwei der Besucher waren im Alter der Minihelden, daher wurde im 5 Minutentakt gefragt, wann diese denn nun endlich kommen würden.

Bevor es aber soweit war, habe ich noch schnell Brot gebacken. Dinkelbaguette. Lecker sind die ja, aber an der Form muss ich zwingend noch arbeiten.

Als endlich alle da waren und es Toffee, unserer Bulldogge, sogar zu warm war, seinen Standardbegrüßungstanz aufzuführen, sind wir alle in den Garten gegangen. Im Keller hatte ich noch einige Wasserbombenreste vom Vorjahr gefunden und füllte sie. Im Internet sah ich auch welche, die „wiederaufladbar“ und ohne Plastik sind. Ich glaube, dass ich die uns besorgen werde und erzähle Euch dann davon.

Die Wasserbomben hielten nicht lang und nun ratet mal, wer am Ende am meisten nass war: richtig. Ich natürlich.

Die Terrassentür stand durchgehend offen, die 4 tropfend- nassen Kinder gingen ein und aus. Wie der Fußboden nun aussieht, muss ich nicht nochmal explizit erwähnen, oder?

Später folgte der Rasensprenger und eigentlich waren plötzlich nur noch Regenschirme zu sehen.

So verging der Nachmittag. Die Luft roch nach Sonnencreme, die Kinder kreischten laut und der Garten wurde in eine Matschlandschaft verwandelt. Perfekt also.

Zum Abendbrot gab es kleine Grillwürstchen, Grillkäse, veganes Ich weiß nicht was, aber lecker und Nudelsalat.

Gegen 21 Uhr machte sich unser Besuch wieder auf den Weg nach Hause. Das war deutlich später als gedacht, machte aber nichts. Die Einhornbändigerin hatte am Montag erst später Schule, der kleine Batman und ich hatten einen Termin zur 2. Einschulungsuntersuchung. Bevor ihr fragt, ja es war wirklich die zweite. Warum, das erzähle ich Euch im Laufe der Woche.

Ich räumte nur das Gröbste weg und verschob das Bodenputzen auf den Folgetag. Die Frühstücksbüchse der Heldentochter war schnell vorbereitet, so dass ich um kurz nach 22 Uhr müde auf dem Sofa gelandet bin.

Ein Gedanke zu „Von vielen Luftballons, einem Kinderfest und Besuch; unser langes Wochenende

  1. Liebe Ines.

    Welch schönes Wochenende ihr doch hattet. Auch wenn dich dein Körper in die Knie gezwungen hat. Ich denke, dass lag auch mit am Wetter. Erst kühl und dann plötzlich so heiß.

    Bei uns gab es zum Kindertag auch eine Kleinigkeit. Ich kenne das auch noch von meiner Kindheit. Und dann waren wir auch noch auf diesem Fest. Mir war es auch zu voll und zu heiß, aber versprochen war versprochen. Aber schon nach kurzer Zeit plagte mein Kind Unbehagen und es wollte auch lieber wieder nach Hause. Ein Eis gab es für den Weg auch noch mit blauen Streusel. Allerdings vom Softeisstand. Bei uns wurden dann das restliche Wochenende sämtliche Pools in der Nachbarschaft ausprobiert, einschließlich unserer eigenen. Die Abende endeten meist auch mit Grillen.

    Habt eine schöne Woche.

    Liebe Grüße Michaela

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