Von Luftsprüngen und Langeweile; unser Wochenende

Ihr Lieben, hattet ihr ein schönes Wochenende? Immerhin startete es mit dem Valentinstag. Am Freitag klingelte der Postbote an unserer Tür und brachte ein Fleuroppaket. Für mich. Ich vergewisserte mich kurz ob ich wirklich der richtige adresat gewesen bin, Nicht das am Ende irgendwo Jemand um sonst wartet.

Aber es war tatsächlich für mich. Ein riesiger Strauß Tulpen. Meine Liebsten. Dank der Grußkarte weiß ich auch wem ich das zu verdanken hab. Danke Du Liebe!

Dann kamen noch zwei weitere Pakete, Second Handklamotten für die Kids. Beide sind so wahnsinnig gewachsen, dass es schon fast gruselig ist. Am Nachmittag kam uns seit langer Zeit die Ostseeoma wieder besuchen. Dank ihres Autos war der Wochenendeinkauf diesmal recht unproblematisch. Auch hier; vielen Dank. Es wurden die üblichen Basics plus etwas Lieblingsobst der Kinder, dass ich nicht immer mitbringe. Regionalität und so. klappt bei uns irgendwie nicht immer.

Zuhause packten wir die Dinge aus und die Ostseeoma ließ sich von den Kindern von den Zeugnissen erzählen. Der kleine Batman schob noch seinen letzten Mathetest dazu.

Zum Abendbrot gab es vegetarischen selfmade Flammkuchen.

Sieht nicht sonderlich lecker aus, war es aber. Die Hunde fanden zumindest, dass es gut gerochen hat.

Am Samstag frühstückten wir gemeinsam.

Den verhungerten Hund kennt ihr bereits.

Danach packten wir unsere Sachen zusammen und sind in eine Trampolinhalle gefahren. Geplant war eine Stunde springen, geworden sind es zwei.

Während die Kinder immer höher gesprungen sind habe ich mit meiner Mama ein paar unbequeme Themen besprochen. Mein Papa ist nicht sonderlich fit und pflegebedürftig. Meine Mama häufig aufgrund von Terminen mit dem Auto unterwegs. Was passiert eigentlich wenn einem von Beiden etwas passiert? Themen wie Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen kamen zur Sprache. Auch wer die Gesundheitsfürsorge übernimmt, wenn sie es selbst nicht mehr können. Habt ihr das eigentlich alles geklärt? Gibt es Vollmachten für den Notfall? Passieren kann immer etwas, man muss zuvor nicht krank sein.

Dieses Gespräch konnten wir nur führen weil die Kinder so abgelenkt waren, sonst wäre es kaum möglich gewesen. Gut, dass wir endlich darüber reden und einiges klären könnten.

Am Nachmittag waren wir wieder zu Hause und die Ostseeoma machte sich auf den Heimweg. Wir verbrachten noch etwas Zeit draußen. Die Kids sind Inlineskates gefahren und der kleine Batman hat sich vorgenommen schon bald so gut zu sein wie seine Schwester.

Und ja, beide Kinder tragen die komplette Schutzausrüstung. Auch das große Kind, dass super gut fahren kann. Ohne dürfen sie nicht.

Zwischendurch kam eine gute Freundin vorbei und wir haben einige Möbel von ihr ins Auto geladen. Die standen zunächst nämlich in unserem Keller. Sie zieht um und wirkt dezent gestresst. Dafür habe ich plötzlich wieder Platz im Keller, welch ungewohntes Gefühl.

Zum Abendbrot gab es Nudeln mit „Kidneybohnen Bolognese“

Am Sonntag starteten wir wieder mit einem kleinem Frühstück. Das Wetter zeigte sich von seiner regnerischen Seite. Der kleine Batman stellte fest, dass heute ein „Schlafitag“ wird, also ein Tag, an dem er nichts anderes als seinen Pyjama tragen wird. Gesagt getan. Allerdings brach irgendwann die große lange Weile aus. Ich hörte an diesem Tag gefühlte 2000 Mal das Wort „Mama“ oder „Mir ist langweilig“. Alternativ „ich hab nix zum Spielen“.

Wir bauten zu Dritt mein Weihnachtsgeschenk von meinen Eltern auf. Das hatte die Ostseeoma nämlich mitgebracht. Ein Standboxsack. Die Jenigen, die mich kennen wissen, dass ich bereits einen Hängenden habe. Durch die Umbaugeschichte im Haus allerdings, hängt dieser jetzt im Batcave, also in Leos Zimmer. In meinen Räumen ist kein Platz dafür. So ein Standding aber kann man verschieben.

Gebastelt haben wir zwischendurch irgendwie auch noch.

Irgendwann stand das Teil. Und da ich grade so motiviert im Zusammenbauen war, wollte ich mich noch unserer Playstation widmen. Diese hatte vor einiger Zeit ein Spiel verschluckt. Das kam nun nicht mehr raus und ich suchte ein Tutorial, dass mir zeigte, wie ich das Ding manuell wieder hinausbekomme. Ich musste die Playstation öffnen. Sollte mir Simon von seiner Wolke im Himmel zugesehen haben ist ihm bestimmt schlecht geworden. Immerhin saß ich mit zittriger Hand und einem Schraubendreher an seinem Heiligtum. Aber….Alles gut. Spiel draußen. Playstation funktioniert noch. Würde mir jetzt bitte Jemand auf die Schulter klopfen? Danke!

Am Nachmittag hörte der Regen vorrübergehend auf. Die Einhornbändigerin ist etwas raus gegangen und Fahrradgefahren. Der kleine Batman hielt an seinem Schlafitag fest. An dem „Mamaaaaa ich weiß nicht was ich mach soll“ , aber leider auch. Trotz diverser Runden „Wer bin ich“ zog sich dieser Tag wie Kaugummie.

Das Brot für die Woche backte zeitgleich im Ofen. Dieses Mal ein Joghurt-Emmer-Nuss-Sesambrot. Durch den Nussanteil ist es irgendwie nicht richtig aufgegangen. Da muss ich noch etwas dran feilen.

und neuen Joghurt setzte ich auch noch an. Den machen wir oft selbst, geht einfach, spart Geld und Plastikverpackungen. Klappt auch mit Sojamilch, darum kaufe ich den nicht mehr. Bevor ihr fragt, wir benutzen einen Joghurtbereiter ohne Strom. (Ja, das ist ein Amazon Affilate Link. Könnt ihr anklicken, müsst ihr nicht) Abends ansetzen, morgens fertig. Ich liebe das Ding.

Irgendwann neigte sich dieser Tag dem Ende zu. Ich bereitete die Brotdosen für die Schule und die die „ich verhungere sonst im Hort“ Dose vor.

Das Abendessen machte sich fast von allein. Es gab Rosmarinbackkartoffeln aus der Heißluftfriteuse mit Kräuterquark und Knabbergemüse.

Am Abend gab es noch die obligatorische Bettgeschichte, das übliche Zusammensuchen der Schulsachen und das kurz in Panik geraten weil irgendwas fehlt. 

Sonntag war ein wirklich langer Tag. Ich liebe meine Kinder. Wirklich. Aber wenn sie so von Langerweile gebeutelt sind, bin ich trotzdem ein Rund um die Uhr Entertainer. Außerdem verfallen sie dann manchmal in eine Art „Paschaphase“ und würden sich am liebsten rund um die Uhr bedienen lassen. No way. Das sind die Tage, an denen ich das Wort „Mama“ irgendwann nicht mehr hören kann. Sorry, Rabenmutter kann ich.

Kommt gut in die neue Woche ihr Lieben, rockt den Montag.

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