Von Seifenblasen, dem Auto lackieren und „Kecksen“; unser Wochenende

Da ist es schon wieder vorbei. Das erste Wochenende nach einer Woche Schule mit Präsensunterricht. Naja, zumindest an manchen Tagen. Wie es lief, das erzähle ich Euch in den nächsten Tagen, okay?

Am Freitag aber hatte der kleine Batman das erste Mal Schule. Seine Lehrerin ist auf Grund der Coronageschichte nicht in der schule, so das er von einer Vertretungslehrerin unterrichtet wurde. Um kurz vor 11 sollten die Erstklässler wieder abgeholt werden. Zuhause zeigte mir das Kind, was er in der Schule gemacht hatte. Nun denn…er schrieb unter Anderem Sätze in sein Heft, welche die Lehrkraft auch sofort korrigierte. Die Falschgeschribenen Worte schrieb sie in Rot oben auf das Blatt. Der Heldensohn radierte seine Worte weg und schrieb die korrigierte Version ab. Nur kurz..der Sohn schrieb „Keks“. Die Lehrerein korrigierte auf „Kecks“ Da ich selbst ab und an mit der Rechtschreibung unsicher bin (ihr kennt mich…) googelte ich es schnell nach, obwohl ich mir eigentlich sicher war. Ich ließ das Kind erneut korrigieren weil ich nicht wollte dass er sich dieses Wort so einprägt-

What Ever. Am Nachmittag gingen wir alle in den Garten. Ich hatte neues Zauberzeug für Riesenseifenblasen besorgt  und die Kinder probierten es gleich aus. Dieses Mal klappte es besonders gut. Die Einhornbändigerin ist mittlerweile die Königin der Seifenblasen.

Zum Abendbrot gab es nur TKBrötchen mit ein bissel drum herum.

Samstag starteten wir so, wie der Freitag endete. TKBrötchen, dieses Mal aber auch mit süßem Zeug drauf. Das gibt es hier nur am Wochenende. (Ja man kann hier Firmennamen erkennen. Nein das ist keine bezahlte Werbung)

Danach versuchte ich mich etwas um die Wäsche zu kümmern. Es blieb beim Versuch. Der kleine Batman erinnerte mich daran, dass wir versuchen wollten ein Playmobil Auto „umzulackieren“ Das Objekt war eine Limousine in weiß. Die gab es zu meiner Hochzeit, zuerst für die Gastkinder zum Spielen, später für unsere Kinder. Ich tat mich erst schwer damit das Ding  umzufärben, da ja doch so ein paar Erinnerungen dran hängen. Aber im Grunde ist es ein Gegenstand. Ein Gegenstand aus einem anderen Leben. Warum also nicht auch dieses Auto anpassen? Vor ein paar Tagen für es durch eine Matschpfütze, saubermachen klappte aber in jeder Rille war Sand so dass ich die Einzelteile kaum auseinander bekam. Daher klebte ich alles ab, was nicht Gold werden sollte. Eine Stunde lang…

Danach ging es auf die Terrasse, das Auto auf einer Unterlage stehend. Ich benutzte Acryllack aus der Sprühdose, die wir noch im Bastelschrank hatten. Während ich das erste Mal sprühte, standen die Kinder mit Sicherheitsabstand in der Nähe und sahen andächtig zu. Das Auto bekam zwei Anstriche, nicht perfekt aber doch irgendwie ganz nett.

Während der Trocknungsphase mähte ich den Rasen, der war schon wieder zu Urwald gewachsen. Auch die neu gesäten Stellen wuchsen trotz Rasennutzung ganz prima und dicht.

Etwas später gab es erneut Seifenblasen. Am Gartenzaun blieben ab und an einige Menschen stehen. Unter Anderem auch eine Familie, die bald in ein Haus in der Nähe ziehen würde. Wir unterhielten uns kurz über Seifenblasen, Fahrräder und der Tatsache warum wir kein Auto haben. Falls ich mal etwas größeres hätte, könnte ich mich bei Ihnen melden, sobald sie eingezogen sind.

Danach gab es noch eine Runde mit dem Longboard der Einhornbändigerin und dem Kettcar des kleinen Batman.

Zum Abendbrot gab es vegitarische Minimaltaschen mit einer Käse-Baby-Blattspinatsoße. Zum Allsamstäglichen Filmabend gab es später noch einen kleinen Snackteller.

Sonntag begannen wir wieder mit unserem Frühstück. Danach gammelten wir etwas in den Tag hinein und es dauerte etwas, bis wir so richtig in die Gänge gekommen waren. (Gleiches Spiel, ihr seht die Firmennahmen, eine Kooperation ist es leider nicht, ich werde tatsächlich gefragt welches süße Zeug wir auf dem Brot essen. Daher erscheint es hier und ich lasse es nicht wie sonst, beabsichtigt vom Foto weg)

Die Kinder sind viel mit ihren Inlinern gefahren, bzw. übten der kleine Heldensohn und ich es. Irgendwie übte er lange nicht mehr so dass es etwas Zeit brauchte. Am Ende aber klappte es ganz gut.

Ansonsten passierte an diesem Tag nicht viel. Mich erreichten die neuen Aufgaben für die Schulaufgaben der Kinder und der Hinweis dass am Montag ein Zoommeeting für die Einhornbändigerin anstand.

Zum Abendbrot gab es Konfettireis mit einer Petersilienrahmsoße.

Erzählt mal, wie lief es denn bei Euch?

4 Gedanken zu „Von Seifenblasen, dem Auto lackieren und „Kecksen“; unser Wochenende

  1. Boahr, die Seifenblasen sind ja mega 🙂 Was ist das denn für Zauberzeug? Ich weiß, ist sicher wieder schwierig bzgl. Werbung und so. Aber meine Tochter liebt Seifenblasen und möchte immer gaaaanz große, das ist ja aber mit dem „normalen“ Zeug nicht ganz einfach…

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