Mein Interview bei Minimenschlein

„Wisst ihr, ich habe hier, bei Facebook und auch Instagram schon öfters, auch erst kürzlich, auf die DKMS aufmerksam gemacht. Ich glaube fest daran, dass es wichtig ist, die Menschen zu kennen, die unsere Hilfe benötigen. Auf Ines bin ich über einen Beitrag bei Tollabea gestoßen. Als ich ihre Geschichte laß, wusste ich sofort: Ich möchte gerne mit Ines sprechen, denn Ines Mann ist zum zweiten Mal an Krebs erkrankt. Ich hatte so so viele Fragen im Kopf: Wie lebt man, wenn man fürchten muss, dass der eigene Mann vor einem stirbt? Wie steht man am Morgen auf als Mutter, wenn man nur einen einzigen Wunsch hat: noch ein bisschen mehr Zeit mit dem Mann. Noch ein bisschen mehr Nähe, zwischen den Kindern und ihrem Papa? 
Ines hat sich dazu bereit erklärt, dass ich ein Interview führen kann. Ich tat mich schwer bei meinen Fragen. Weil sie sehr persönlich sind. Und dennoch habe ich sie gestellt. Weil ich weiß, dass wir Ines’ Wunsch nach noch ein bisschen Zeit mit ihrem Mann, dem Vater ihrer Kinder, nur dann ermöglichen können, wenn sie uns ihre Geschichte erzählt. Wenn sie uns in ihre Lebensgeschichte mitnimmt, und wenn sie uns zeigt, wie einfach und schnell wir alle helfen können – und wieso überhaupt.
Dieses Interview ist mir nicht leicht gefallen. Und ich weiß nicht ob ich die treffenden Worte gefunden habe. Umso dankbarer bin ich, dass uns Ines einen Einblick in ihr Leben gewährt. Ihre Ängste, ihre Wut. Aber auch in ihre Hoffnung.
Ines ist eine ganz besondere Mama. Eine Wow-Mom, wie ich euch hier auch schon andere vorgestellt habe. Wow, weil sie besonderes leistet und jeden Tag die Kraft aufbringt, den eh schon anstrengenden Alltag mit einer enormen Belastung zu leben. Und weil sie kämpft – für ihre Familie, ihren Mann und die DKMS: …“